Bei Zellkautschuk handelt es sich um eine poröse Gummiqualität mit geschlossenen Zellen, die entweder auf der Grundlage von Natur- oder von Synthesekautschuken oder aus einer Kombination beider Materialien sowie anderer synthetischer Elastomere hergestellt wird. Zellkautschuk liegt in verschiedenen Festigkeiten vor. Seine Zellen sind nicht untereinander verbunden und er ist sowohl luft- als auch wasserdicht. Im Unterschied zu Moosgummi muss Zellkautschuk nicht mit einer äußeren Haut ausgestattet werden, um als Dichtmaterial verwendet zu werden.

Aufgrund der verschiedenen Kautschukmischungen und der daraus resultierenden unterschiedlichen Produkteigenschaften ergeben sich sehr vielfältige Anwendungsbereiche. In der Industrie werden Platten, Formteile, Streifen, Stanzteile oder Profile aus Zellkautschuk im Apparate- und Blechbau, für die Automobilherstellung, im Maschinen- und Schiffbau sowie für Lüftungs- und Klimatechnik, Hausgeräte- und Sanitärtechnik oder in der Elektroindustrie eingesetzt. Seine technischen Eigenschaften sind für den universellen Einsatz von Zellkautschuk verantwortlich. Er verfügt neben hervorragenden Dichteigenschaften über einen geringen Wärmeleitwert, eine hohe Kompressibilität und eine gute Dämpfung.

Je nach Mischungsverhältnis ist der Kautschuk beständig gegenüber Alterung und hohen Temperaturen. Deshalb können Produkte aus Zellkautschuk zum Dichten, Dämmen, Isolieren oder zur Stoßdämpfung genutzt werden und sind in allen Industriebereichen erfolgreich, effizient und kostengünstig einsetzbar. Nach individuellen Kundenwünschen lassen sich entsprechend den Vorgaben unterschiedliche Formen fertigen, Zellkautschuk liegt auch in selbstklebender Ausführung vor.

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