Ein Zahn muss raus und nun stellt sich die Frage, wie wird er ersetzt.
Hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sowohl in der Qualität der Verarbeitung, des verwendeten Materials und auch im Hinblick auf die Kosten.
Die eleganteste Methode, einen oder mehrere Zähne zu ersetzen sind Implantate. Hier unterscheidet man zwischen den herkömmlichen Schraubimplantaten und sogenannten Re-Implantaten. Bei Schraubimplantaten wird eine Titanschraube in den Kieferknochen gedreht und auf dem Stift wird eine Krone befestigt, die eine Keramikverblendung erhält.
Eine relativ neue Methode ist das sogenannte Re-Implanatat. Hier wird nach Vorgabe der Form der eigenen, entfernten Zahnwurzel ein Implantat aus Titan gefräst und sofort in den noch offenen Kieferknochen implantiert.
Mit einem Provisiorium versorgt kann dieses Re-Implantat nur Einheilen und wird dann anschließend ebenfalls mit einer Krone bestückt.
Die Haltbarkeit von Implantaten liegt – da auch die Kieferknochen einem gewissen Abbau unterliegen – heute bei ca. zwölf bis fünfzehn Jahren. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten nicht.
Eine weitere Möglichkeit, für Zahnersatz, sind Brücken. Hier unterscheidet man zwischen fest eingebauten Brücken und Brücken mit Teleskopkronen, die sich herausnehmen lassen.
Bei beiden Varianten ist es jedoch notwendig, gesunde Zähne als sogenannte Pfeiler für die Brücken abzuschleifen. Sie werden mit Metallkronen überzogen und darauf wird dann die Brücke befestigt.
Wenn auf einer Seite keine Pfeilerzähne mehr zur Verfügung stehen, etwa im hinteren Backenzahnbereich, kann ein Riegel am letzten vorhandenen Zahn angebracht werden. Mit einem besonderen Verschlusssystem lässt sich so eine Brücke befestigen und eine Vollprothese noch verhindern.