Eine elegante Terrasse, dennoch naturverbunden mit Holz, erfreut sich immer mehr einer wachsenden Beliebtheit. Sie stellt eine natürliche Alternative zu Beton- oder Steinterrassen dar. Der Vorteil liegt auf der Hand: Im Sommer heizt sie sich gegenüber der anderen Terrassenbauarten nicht zu sehr auf, im Winter hingegen kühlt es nicht zu sehr aus. Optisch strahlt es im Gegensatz zu Beton- oder Steinterrassen eine wärmere Atmosphäre aus.
Wenn Sie sich bei Ihrer Terrassengestaltung für eine Holzterrasse entscheiden, empfiehlt sich ein aus Ostasien stammendes Bangkirai Holz (oft auch Bankirai geschrieben). Das Holz ist astarm, da der Stamm erst ab einer Höhe von 25 m Äste ausbildet. Der Farbton variiert von gelb bis braun und dunkelt meist noch etwas nach. Bangkirai-Holz besitzt eine sehr hohe Dichte und ist extrem widerstandsfähig gegen Pilz- und Insektenbefall. Weiterhin besticht es durch seine Wetterbeständigkeit, was keine großartige Pflege voraussetzt und für die Verwendung als Terrassenholz optimal ist. Für die Reinigung reicht eine grüne Seife, um Holzverfärbungen zu vermeiden. Empfehlenswert ist eine jährliche Behandlung mit Hartholzöl.
Bei der Verarbeitung von Terrassenholz empfiehlt es sich, Edelstrahlschrauben zu verwenden, da Eisenschrauben eine blauschwarze Verfärbung auf dem Holz verursachen könnte. Im Gegensatz zu anderen Hölzern kann Bangkirai auch als Trägerkonstruktion direkt im Boden eingesetzt werden. Bangkirai-Terrassenholz hält aufgrund seiner Dichte bis zu 30 Jahren, was wiederum die etwas höheren Anschaffungskosten bei der Wahl des Holzes ausgleicht.