Immer mehr deutsche Häuslebauern lassen sich bei der Planung ihres Eigenheims von der skandinavischen Wohnkultur inspirieren und entscheiden sich für eine Schwedenhaus. Dieses bietet mit seiner massiven Holzkonstruktion eine interessante Alternative zu den hierzulande üblichen Häusern aus Beton und Stein.

Ein Schwedenhaus – Was ist das?

Schwedenhäuser bestehen komplett oder zu großen Teilen aus natürlichen und unbehandelten Hölzern, die von speziellen Unternehmen zu Fertigbauteilen verarbeitet werden. Wer sich für ein Schwedenhaus entscheidet kann von der stark verkürzten Bauzeit, dem günstigeren Preis und den unbestreitbaren Vorteilen des Baustoffs Holz profitieren.

Holz verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit und hält die Räume im Sommer angenehm kühl und im Winter ausreichend warm. Das Material ist diffusionsoffen und in der Lage überschüssige Luftfeuchtigkeit zu speichern und wieder an die Raumluft abzugeben. Das Holz lebt und atmet förmlich, was für eine besonders angenehmes Wohnklima sorgt und Allergikern sehr entgegenkommt. Kalten Wände sucht man im Schwedenhaus vergebens, weshalb Schimmel keine Lebensgrundlage bietet. Sämtliche Wände werden mit natürlichen Dämmstoffen versehen, was die Energiebilanz nochmals deutlich verbessert und das Bauwerk zur Verwendung als Niedrigenergiehaus prädistiniert.

Wie lange hält ein Schwedenhaus?

Holzhäuser werden hierzulande noch immer skeptisch betrachtet, da man stets mit einer geringeren Lebensdauer im Vergleich zu den klassischen Steinhäusern rechnet. Dieses Vorurteil hat sich in der Praxis nicht bewahrheitet, wer sein Schwedenhaus regelmäßig mit natürlichen Holzschutzmitteln pflegt, muss keine verkürzte Lebenszeit befürchten. Stürme und Erdbeben kann das Schwedenhaus aufgrund seiner flexiblen Holzkonstruktion häufiger besser überstehen als Massivbauhäuser aus Stein.

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