Neben den üblichen Formen der Geldanlage werden Investitionen in den Bau oder Erwerb von Seeschiffen in Deutschland immer beliebter. Im Rahmen einer Kommanditgesellschaft, können sich Anleger als Kommanditisten an den geschlossenen Fonds beteiligen. Da sich diese Form der Investition in der Regel über einen Zeitraum von 10 bis 25 Jahren Laufzeit erstreckt und das Investitionsobjekt fest steht, handelt es sich nicht um einen „Blind Pool“.

Dennoch muss sich der Investor auf gewisse Risiken einstellen. So wird der Anleger zwar an den wirtschaftlichen Ergebnissen der Fondsgesellschaft beteiligt, allerdings existiert weder eine feste Verzinsung noch ein fester Rückzahltermin. Darüber hinaus besteht keine staatliche Kontrolle die Zuverlässigkeit und Befähigung überprüft.
Daher sollte sich der Anleger vorher genau über diese Art der Geldanlage informieren, um den Rahmen der wirtschaftlichen Auswirkungen auf sein Kapital einzugrenzen und abschätzen zu können.

Trotz der Risiken ist der Markt für Schiffsbeteiligungen in den letzten Jahren stark angewachsen. Mit einen Gesamtvolumen geschlossener Fonds von ca. 33% im Jahre 2005, wurden so über 2,5 Mrd. € Platzierungsvolumen erwirtschaftet. Ebenso betrug das Investitionsvolumen in den 90er Jahren noch knapp 3 Mrd. € und ist bis zum Jahr 2005 auf über 6 Mrd. € angewachsen. Somit belegen Schiffsbeteiligungen im Ranking der geschlossenen Fonds mittlerweile Platz zwei und haben sich nach den Containerfonds zu einer etablierten und starken Branche auf dem Markt entwickelt.

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