Wer träumt nicht manchmal davon, wie es als Kind in einem Baumhaus war? Jetzt gibt es die Möglichkeit, dieses Gefühl wieder zu erleben und zwar mit einem Rundstammhaus. Wie wird dieses aber hergestellt? Zuerst einmal muss man sagen, dass die Herstellung eines Rundstammhauses komplett in Handarbeit geschieht. Damit werden aber auch echte Werte geschaffen.
Sind die Baumstämme abgerindet und geglättet, werden sie für die weitere Behandlung erst einmal in die richtige Position gebracht. Dies geschieht mittels eines Krans. Dann kommt der Konturenzeichner und zeichnet die für die Verarbeitung wichtigen Schnittstellen und Linien an. Nach der Vorbereitung der Arbeitsmaterialien, wie zum Beispiel das Schärfen der Sägen, werden die Stämme für das Stammhaus noch einmal in die richtige Position gebracht und es geht los.
Mittels Sägen und Schleifen werden die Stämme für die Häuser in Blockbauweise perfekt so hergerichtet, dass sie dann problemlos ineinander beziehungsweise aufeinander passen. Als nächstes werden die Stämme isoliert. Dies geschieht durch eine einfache Verkämmung. Eine zusätzliche Wärmeisolierung ist nicht nötig, da Häuser in Holzbauweise eine sehr hohe Reflexionswärme erzeugen. Damit werden auch enorm Heizkosten eingespart.
Nach dieser ganzen Vorbehandlung werden die gesamten Stämme nummeriert und anschließend verladen, um an den gewünschten Standort des zukünftigen Hauses transportiert zu werden. Hier erfolgt dann endlich der Aufbau der Stämme zu einem vollständigen Holzhaus. Auch bei dieser Arbeit hilft ein Kran. Nun müssen nur noch Fenster und Türen eingepasst werden und das alte Gefühl des Wohnens in einem Blockhaus kann wieder aufleben.