Die Realschule ist der Schulart der erweiterten Allgemein bildenden Schule zuzuordnen und umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 10. In der Realschule gibt es den Pflichtunterricht und den Wahlpflichtunterricht, den jeder Schüler, je nach Angebot der Schule, frei wählen kann.

Diese Schulform stärkt das selbständige Lernen, denn der Unterricht ist je nach Leistungsfähigkeiten und Neigung der Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig angepasst. Das Angebot reicht von naturwissenschaftlichen Fächern bis hin zur zweiten Fremdsprache, um sie auf ihrem weiteren Bildungsweg, Abschlüsse (berufs- oder studienbezogene) zu stärken.

In der Regel ist die zweite angebotene Fremdsprache Französisch, die ab dem 6. Schuljahr in einem vierstündigen Wahlpflichtunterricht angeboten wird. Für Schüler, die sich gegen das erlernen einer zweiten Fremdsprache entscheiden, wird in dieser Zeit ein anderes Wahlpflichtfach angeboten.

Die zweite Fremdsprache ist weiterhin prosoziale Voraussetzung für den Übergang  zur gymnasialen Oberstufe oder den Besuch des Fachgymnasiums.  Mit wenigstens zwei Zügen, in der Realschule, können in der 1. Fremdsprache und Mathematik oder in Differenzierung nach A und B Fachleistungskurse durchgeführt werden. "Die Arbeit in der Realschule" vom 3. Februar 2004 und Curriculare Vorgaben sind die fachbezogenen Richtlinien nach denen sich Ziele und Methoden des Unterrichts richten.

Folgende Abschlüsse können nach dem 10. Schuljahr erworben werden:

  • Erweiterter Sekundarabschluss I, der u.a. zum Eintritt in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (10. Schuljahrgang) oder zum Besuch eines Fachgymnasiums berechtigt,
  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss,
  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss.
Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Gymnasium Hauptschule Hausaufgabehilfe Leistungskurs Mittelstufe Nachhilfe Oberstufe Realschule Schülernachhilfe Schulabschluß Schule Unterricht.