Die Hauptgefahr nach dem Ausbruch von Bränden ist die Rauchentwicklung. Hochgiftige Gase werden durch den Brand freigesetzt und bringen die Wohnungsinsassen binnen weniger Minuten in Lebensgefahr. Vor allem im Schlaf werden Brände oft nicht bemerkt, da der Geruchssinn inaktiv ist. Einzig wirksame Hilfe ist die Installation von automatischen Rauchmeldern, die bei Gefahr rechtzeitig und laut vernehmlich alarmieren.
Die EU hat dazu Mindestnormen entwickelt. Demnach sollten in jedem Etagen- Flur der Wohnung oder des Hauses und in den Schlaf- und Kinderzimmern Rauchmelder installiert werden. Diese Mindestnorm kann man zur eigenen Sicherheit durchaus übererfüllen, denn auch in den übrigen Wohn- und Arbeitsräumen kann Feuer entstehen. Viele Brände entwickeln sich durch unachtsamen Umgang mit Feuer, zum Beispiel an Weihnachtsbäumen, offenen Kaminen, durch Rauchen im Bett oder Kinder, die unbeaufsichtigt mit Feuer experimentieren. Einige dieser Brände werden gerade noch rechtzeitig bemerkt. Bei der zweiten großen Gruppe der Brandursachen, den Bränden an Kabeln und elektrischen Geräten, ist das nicht so. Sie entwickeln sich meist völlig unbemerkt, so dass für die Bewohner des Hauses oft jede Hilfe zu spät kommt, wenn kein Feuermelder installiert ist.
Durch die Installation von einem Brandmelder kann man sich ein wirksames Frühwarnsystem schaffen. Achten Sie beim Kauf auf das VdS- Siegel, empfiehlt die Feuerwehr. Zudem sollte jeder Rauchmelder eine Langlebensdauer- Batterie für mindestens 5 Jahre Laufzeit enthalten. In Wohn- und Schlafräumen entstehen oft Schwelbrände. Dafür sind optische Rauchmelder am besten geeignet. Für größere Gebäude sollte man zudem Funk-Rauchmelder auswählen, die bei Entdeckung des Brandes das Signal an den nächsten Rauchmelder weitergeben.
Im gut sortierten Fachhandel für Sicherheitstechnik und Brandschutz findet man neben den passenden Rauchmeldern auch fachlich- kompetente Beratung.