Uns Westeuropäern ist das Räuchern von Stäbchen noch sehr fremd, in Afrika aber vor allem in Asien ist es reine Gewohnheit und ist bei den Leuten fest im Alltag integriert. Die Stoffe der Räucherstäbchen riechen beim räuchern nicht nur gut, sondern wirken sich auch positiv auf den kompletten Körper aus.

Räucherstäbchen sind Räucherwerk in Stäbchenform. Die Wirkstoffe werden auf Holz- oder Bambusstäbchen aufgetragen oder in Stäbchenform zusammengeknetet. Bei Räucherstäbchen aus Holz gibt es den Nachteil, dass sie mehr rauchen, wodurch der Duft nicht sehr rein ist, da das Holz mitverschwelt.

Die Räucherstäbchen kommen ursprünglich aus Asien, wo ihnen auf Zeremonien eine gute, beruhigende Wirkung zugesprochen wurde. So werden die Räucherstäbchen in China für das Feng Shui eingesetzt, wobei der Rauch dem "Qi" zugeschrieben wird.

In Japan werden die Räucherstäbchen anders als üblich hergestellt: Die Paste die hier bei verwendet wird, besteht aus Wasser, Holzpulver und Duftstoffen. Diese Paste wird dann durch eine Art Drüse gedrückt, geschnitten und anschließend getrocknet, wobei es oft vorkommt, dass besonders hochwertige Räucherstäbchen mehrere Jahre trocknen müssen.
Die Tibeter sind bei der Herstellung von Räucherstäbchen nicht so speziell veranlagt, wie die Chinesen. In ihren Stäbchen kommen vor allen Dingen heimische Kräuter vor und die Stäbchen werden noch mit der Hand gerollt.

Die Räucherstäbchen werden meistens in Tempeln eingesetzt, in dem sie in eine Schale mit Sand gesteckt werden und dort abbrennen. Dabei werden sie manchmal durch Halter aus Metall oder Keramik gehalten.

Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Aromatherapie Duftwachs Feng Shui Halter Holy Smokes indischer Weihrauch Räucherkegel Räucherstäbchenhalter Räucherstäbli Räucherwerk Räucherzubehör.