Warum werden Passivhäuser gefördert? In Zeiten steigernder Energiekosten, dem Aufstieg der erneuerbaren Energiequellen und dem langsamen Versickern der Ölquellen wird Energiesparen immer wichtiger. Ein Passivhaus spart Energie indem es Wärme effektiv einsetzt um Heizkosten zu sparen. Die Effizienz der Energie wird optimiert. Möglich ist dies zum einen durch die Wärmedämmung. Praktisch bedeutsam ist zweitens, dass durch den Wärmekreislauf im Haus fast keine aktive Heizung nötig ist. Das Passivhaus-Konzept ist sehr flexibel: Die Qualitätsstandards der effektiven Energienutzung können bei Neubauten und bei sanierten Altbauten erreicht werden. Hausform und Hausgröße sind eher unwichtig.

Fördermöglichkeiten beim Passivhausbau gibt es in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Förderer sind der Bund, die Länder, die Städte, die Gemeinden oder die Energieversorger. Unter bestimmten Bedingungen wird auch die Umrüstung eines gebauten Hauses auf die Passivhaus – Standards gefördert. Beratung über passende Fördermöglichkeiten gibt es zum Beispiel bei den Energieberatern der Verbraucherzentralen. Notwendige Voraussetzung für eine Förderung durch ein Programm ist in der Regel der Nachweis, dass beim Förderobjekt der Standard für Passivhäuser erfüllt wird.

Der bundesweit vielleicht bekannteste Förderer ist die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie fördert den Bau oder Kauf von Häusern, die gemäß dem anerkannten Passivhaus – Standard gebaut wurden. Beantragt werden kann das Darlehen über die Hausbank. Der Antrag muss vor dem Kauf oder Umbau eingereicht und bewilligt werden. Das KfW-Darlehen hat einen Festzinssatz von 2,47% pro Jahr und finanziert die Baukosten in einer Höhe bis zu 50 000 Euro pro Wohneinheit.

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