Robuste Pflanze mit hohem Anspruch
Maca, die „Königin der Anden”, wird im peruanischen Hochland in der Höhe von 4000 Metern über dem Meeresspiegel angebaut. Unter extremen klimatischen Bedingungen gedeiht diese robuste Pflanze wie schon vor 2000 Jahren bei den Inkas und trotzt Temperaturunterschieden von bis zu 30 Grad Celsius. Maca ist äußerlich den Rübenknollen recht ähnlich; die Einheimischen verzehren sie meistens gekocht oder als Suppe. Auch heute noch ist es eine echte Herausforderung für die Bauern Macapflanzen anzubauen. Die Kultivierung erfolgt in mühevoller Handarbeit, bei starkem Wind und großen Temperaturschwankungen.
Aussaat und Ernte in Handarbeit
Zu Beginn der Regenperiode von September bis Dezember erfolgt die Aussaat der Macasamen auf vorbereitete Weideflächen. Die Bauern stechen zunächst den sehr harten Boden um, düngen ihn und legen kleine Kanäle an, um Staunässe durch Regenwasser zu verhindern. Dann bringen sie eine Mischung aus Samen und Erde auf die Felder und lassen diese von ihren Schafen festtrampeln. Dies schützt die Aussaat vor Verwirbelungen durch die immer wiederkehrenden starken Winde. Manche Bauern lassen aus traditionellem Wissen heraus zwischen den Macas Kartoffeln wachsen; da dies den Schädlingsbefall der Kartoffeln reduzieren soll. In sechs bis acht Monaten reifen die farbigen Knollen der Macapflanze und werden behutsam mit besonders speziell geformten Arbeitsgeräten, von den Einheimischen auch „Cashu” genannt, aus dem Boden geholt.
Rekultivierung der Böden
Da die Maca Wurzel einen sehr hohen Anteil an wertvollen Eiweißen, Mineralstoffen und nahezu allen Vitaminen hat, kommt der Kultivierung des Ackerbodens eine sehr hohe Bedeutung zu. Felder, auf denen Maca wächst, werden stark ausgelaugt und benötigen nach der Ernte eine mehrjährige Ruhephase um sich zu regenerieren.