Häuser aus Holz sind fast so alt wie die Menschheit selbst. Dennoch werden bis heute Holzhäuser gebaut. Neuerdings kommen sie sogar wieder richtig in Mode. Dabei haben Häuser aus Holz bei vielen einen schlechten Ruf. Man denkt da an den Brandschutz, den Befall von Insekten wie beispielsweise Holzbock oder Termiten oder auch an die viele Arbeit die mit der Pflege des Holzes verbunden ist. Wer sich mit der Thematik allerdings etwas näher beschäftigt, stellt schnell fest, dass Holz eigentlich gar kein so schlechter Werkstoff ist.
Der Befall von Insekten kann in der Regel durch konstruktive Maßnahmen oder durch das Imprägnieren des Holzes verhindert werden. Und was den Brandschutz angeht, schneidet das Baumaterial Holz gar nicht so schlecht ab, wie man vielleicht denken mag. Denn zwar brennt Holz. Aber ein dicker Holzträger kann einem Brand durchaus länger standhalten, als ein vergleichbarer Träger aus Stahl. Der nämlich fängt bei bestimmten Temperaturen an sich zu verformen und verliert seine Tragfähigkeit.
Der Werkstoff Holz ist in der Tat bemerkenswert. Auch im Vergleich zu seinem Gewicht hat er eine außergewöhnlich hohe Tragfähigkeit. Und während bei der Herstellung von Materialien wie Stahl oder Beton sehr große Mengen an Kohlenstoffdioxid in die Luft freigesetzt werden, bindet Holz dieses bei seinem Wachstum in sich. Somit ist Holz auch ein sehr umweltfreundliches Baumaterial. Wer also plant in Zukunft ein Haus zu bauen, sollte durchaus das Holzhaus mit in Erwägung ziehen.