Für die meisten Menschen ist es ein Problem, sobald sie merken, dass Haare ausfallen. Gerade in der heutigen Zeit gibt es immer mehr Jugendliche, die unter kahlen Stellen und so genannten „Geheimratsecken“ leiden. Oftmals werden Sie verspottet oder aus Gruppen ausgeschlossen. Dabei ist die Technik in Sachen Haarverpflanzung bzw. Haartransplantation mittlerweile auf einem guten Stand. Besonders die FUE- und die Strip-Methode sind beliebte Methoden.

Doch wieso fallen Haare eigentlich aus? Bei vielen Menschen kann der Haarausfall auch durch Stress oder falsche Ernährung bedingt sein. Ein kreisrunder Haarausfall ist oftmals das erste Erscheinungsbild. Doch nicht nur die falsche Ernährung und Stress führen zu Haarausfall, sondern meistens sind es erbliche Gründe. Wichtig ist die genetische Struktur der Haarfollikel. Diese kann weitervererbt werden und sorgt bei der nächsten Generation für Kahlköpfigkeit. Es gibt zwar mittlerweile gute Perücken und Toupets, jedoch sind diese meist kein Ersatz für die Eigenhaartransplantation.

Arzneien wie Minoxidile und Finasteride sollen den Ausfall der Haare verhindern bzw. stoppen. Minoxidile werden lokal angewendet und sollen die Durchblutung anregen. Finasteride hingegen, werden meist über einen längeren Zeitraum und in immer höheren Dosen eingesetzt. Sie sollen die Hormone anregen weniger DHT (was haarschädigend ist) auszuschütten. Nebenwirkungen sind zum Beispiel stark verflüssigtes Sperma. Doch nicht nur Arzneien werden erforscht. Auch die Haarmultiplikation ist in den letzten Jahren stets verbessert worden. Bei dieser Methode werden dem Patienten Stammzellen entnommen, welche nachgezüchtet und anschließend wieder eingesetzt werden. Wer eine Haartransplantation oder Haarmultiplikation plant, sollte vorab einen Facharzt aufsuchen, um Risiken und Methoden genau einplanen zu können.

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