Kleine Goldschätze finden sich in nahezu jedem deutschen Haushalt. Häufig bestehen sie aus abgetragenem Goldschmuck, Zahngold oder Sammlermünzen, die sorgfältig in Tresoren oder schlicht in der Schublade verwahrt werden. Altmodischer Goldschmuck wird in den seltensten Fällen noch einmal aufgetragen und für defekte Schmuckstücke oder Zahngold gibt es ohnehin keine Verwendung mehr. Wirklich sinnvoll und lohnend ist der Goldverkauf zum reinen Materialwert. Schon wenige Gramm Gold können je nach aktuellem Goldkurs eine beträchtliche Summe Bargeld in die Haushaltskasse spülen. Es lohnt sich die Angebote der Juweliere, Goldhändler, Scheideanstalten und Online-Goldankäufer zu vergleichen und das Altgold an den Meistbietenden zu verkaufen.

Goldverkauf – Was ist Bruch,- Alt- und Zahngold noch wert?

Viele Schmuckstücke bestehen nur zu einem gewissen Prozentsatz aus reinem Gold, sie enthalten aus Kostengründen diverse Fremdstoffe, die beim Goldverkauf kein Geld bringen. Der Goldgehalt eines Schmuckstücks lässt sich an seiner Punzierung ablesen. 8 Karat beziehungsweise 333-er Gold markieren einen Goldanteil von nur 33,3%. Beim Goldankauf werden also 66,6% des Gewichts keine Berücksichtigung finden. 14 Karat (585-er Gold) stehen für einen Goldanteil von 58,5%. Der Feingehalt steigert sich über die Abstufungen 18 Karat (750-er) und 21,6 Karat (900-er) bis hin zu reinem 24-krätigen Gold mit einem Goldanteil von 99,9%.
Bei Goldstücken ohne eindeutige Punzierung wird der Feingehalt durch ein chemisches Prüfverfahren festgestellt. Wenn der Goldankäufer das Gewicht des reinen Goldanteils festgestellt hat, wird er seinen Ankaufspreis kalkulieren. Dabei fließen der aktuelle Goldkurs an der Börse, seine Gewinnerwartung aber auch seine Unkosten in die Berechnung ein.

Tipps zum Goldverkauf

Wer sein Altgold zum bestmöglichen Preis verkaufen möchte, sollte zunächst die Goldpreisentwicklung der letzten Zeit anschauen, und einen Spitzenkurs abwarten. Nur wer den Wert seiner Goldbestände kennt, kann mit dem Ankäufer auf Augenhöhe verhandeln. Es empfiehlt sich also selbst den Feingehalt, das Gewicht und damit den Wert des Goldes zu ermitteln. Mit dem Ergebnis kann man gezielt um den besten Ankaufspreis feilschen. Im Schnitt bieten Scheideanstalten die besten Preise, ein pauschale Empfehlung lässt sich aber nicht abgeben, die Angebote von Online-Händlern oder Juweliere, können im Einzelfall besser ausfallen.

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