Im Gegensatz zum Papiergeld besitzt Gold einen eigenen physischen Wert, den es nie vollständig verlieren kann. Der Goldpreis wird zwei mal täglich in London bestimmt, die aktuelle Weltwirtschaftslage hat großen Einfluss auf die Preisentwicklung. In wirtschaftlichen Krisenzeiten, wenn beispielsweise die Börsen chrashen, die Inflation anwächst oder ganze Staaten vor dem Bankrott stehen, ist regelmäßig eine große Gold-Nachfrage zu verzeichnen. Das Edelmetall gilt als Inbegriff der sicheren Wertanlage, die alle Krisenzeiten unbeschadet überdauert.
Die Vor- und Nachteile des Goldinvestments
Der Hauptvorteil von Gold liegt in seiner Wertbeständigkeit. Turbulenzen an den Finanzmärkten können ihm nichts anhaben. Der Goldpreis mag schwanken, ein Totalverlust ist jedoch grundsätzlich ausgeschlossen. Das Edelmetall kann weitgehend anonym erworben und bei Bedarf jederzeit wieder verkauft werden. Der Besitz entzieht sich der Kenntnis des Finanzamts. Die Abgeltungssteuer wird ohnehin nicht erhoben. Gold kombiniert die Vorteile eines renditestarken Investments mit der Sicherheit einer konservativen Geldanlage. Die Rendite wird durch die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs erwirtschaftet. Experten empfehlen Anlegern stets ca. 5 bis 10% ihres Kapitals in Gold zu investieren. Im Gegensatz zu anderen Kapitalanlagen können mit Gold jedoch keine Zinsen oder Dividenden erwirtschaftet werden.
Der Goldkauf – Was ist zu beachten?
Das Edelmetall kann bei Banken, örtlichen Händlern (bspw. Juweliere) und Online-Goldhäusern erworben werden. Neben dem aktuellen Goldkurs ist die individuelle Gewinnerwartung des Verkäufers entscheidend für den Preis. Kleinere Mengen werden mit einem besonders hohen Ausgabeaufschlag belegt. Vor dem Ankauf sollte ein Goldpreisvergleich durchgeführt werden, um die besten Anbieter zu ermitteln.