Indexfonds kopieren bzw. bilden einen bestimmten Index, wie zum Beispiel den Down Jones oder den Dax möglichst exakt nach. Durch einen Tracking Error, kann ermittelt werden, wie genau die Nachbildung erfolgt.

Der erste Indexfonds wurde erstmal 1979 in den USA vermerkt. Schon Ende 1999 waren sehr viele Fonds (ca. 40 Prozent) Indexprodukte. In Deutschlang ist diese Fondgattung noch relativ jung. Erst mit dem 3 Finanzmarktförderungsgesetzes wurde diese Fondart freigegeben (April, 1999). Eine vorige Nachbildung war durch rechtliche Grenzen des KAGG nicht möglich.

Das Wertpapier-Portfolio des Index wird versucht in jeder Hinsicht nachzubilden. Wenn dieser „Plan“ gelingt, schlägt der Fonds Wege ein, die der „echte“ Index kaum einhalten bzw. mithalten kann. Bei Indexfonds fallen durch passive gemanagte Fonds keine Transaktionen oder Wertpapier-Research an.

Es gibt im Bereich der Indexfonds zwei „Arten“: Die „Indexnahen Fonds“ und die „klassischen Indexfonds“. Indexnahe Fonds bilden einen Index nicht 1 zu 1 nach, die Gewichtung ist nicht exakt. Während klassische Indexfonds einen Index exakt nachbilden.

Herkömmliche Fonds schaffen es kaum den Index zu schlagen. Nur ca. 10 Prozent konnten dieses Ziel zwischen 1992 und 1998 erreichen.

Der Indexfonds ist für viele Anleger interessant geworden. Grund, die Kostenstruktur ist sehr gut gebildet und für viele Anleger eine Alternative. Der USA-Indexmarkt ist eine sehr gute Orientierungsmöglichkeit um mögliche Risken vorweg abzuwägen. Der Anlagezeitraum von Indexfonds sollte vom Anleger möglichst lange gewählt werden um gute Ausschüttungen zu erreichen. Wer in Indexfonds investieren will, sollte vorher bei einem Finanzberater oder seiner Hausbank die nötigen Infos einholen.

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