Bei der Planung eines Hausbaues sind im Vorfeld sehr viele Aspekte zu überdenken. Zum einen: was für ein Haus baue ich? Welche finanziellen Möglichkeiten stehen mir zu Verfügung. Welche Kredite kann ich in Anspruch nehmen?
Eine gut beratende Bank als Kreditgeber, wird den Bauherrn auf viele Möglichkeiten der Finanzierung hinweisen und die Konditionen durchsprechen und vor allen Dingen durchrechnen.
Da die Energiekosten den größten Teil des Hausunterhaltes beanspruchen, sollte man sich in der heutigen Zeit auf jeden Fall für ein Energiesparhaus (KfW-Effizienzhaus) entscheiden. Diese Häuser verfügen über einen sehr hohen Wärmeschutz, da die Außenwände, die Keller und auch das Dach des Hauses hoch wärme gedämmt sind. Auch die Iso-Verglasung der Fenster und Terrassentüren sind über dem Durchschnitt gedämmt. Außerdem verfügen Sie über Solarzellen.
Die Heizung eines KfW-Hauses wird in den meisten Fällen über Erdwärme betrieben. Dieses heißt: durch eine Fachfirma (Brunnenbauer) wird mit einer Sonde ins Erdreich gebohrt. Die Bohrung muss mindestens 100 Meter tief sein, denn erst dort trifft man auf die erforderliche Wassertemperatur.
Der Kreislauf ist, vereinfacht beschrieben, folgender: das Wasser wird hoch gepumpt und mittels einer Wärmepumpe auf die einzelnen Räume des Hauses verteilt. Die Häuser verfügen normalerweise nicht über Heizkörper unter den Fenstern sondern es wird eine Fußbodenheizung vorgeschrieben.
Ein ganz besonderer Anreiz, ein Energiesparhaus zu bauen ist, dass man kann einen KfW-Kredit beantragen kann. Dieser Kredit wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach genauer Prüfung des Wärmebedarfs- und Energieeinsparungsnachweis in Höhe von bis zu 50.000 Euro zinslos gewährt.