Zwar wird den Finnen die Erfindung der Sauna zugeschrieben, aber sie haben selbst erst vor 2000 Jahren diese gesunde und erholsame Form der Körperkultur entdeckt. Und zwar in Asien. Aber der Begriff Sauna ist aus dem Finnischen von uns übernommen und bedeutet so viel wie "Schwitzbad". Im Zentrum jeder modernen Sauna steht der Saunaofen. Er macht das Blockhaus, die Holzhütte mit extrem trockener Luft zur "finnischen Sauna".

Meist sorgt ein Holzofen nicht nur für die angenehm entspannte Atmosphäre sondern auch für die 80 bis 100 Grad Celsius, die in einer "finnischen Sauna" herrschen sollten. Aber auch Elektroöfen kommen zum Einsatz. Damit dieses trockene Klima erhalten bleibt, muss für eine gute Be- und Entlüftung gesorgt werden. In den letzen 50 Jahren hat sich die "finnische Sauna" wachsender Beliebtheit erfreut. Das liegt nicht nur an dem gemütlichen Ambiente, sondern auch daran, dass jeder gesunde Mensch, der die Sauna verlässt, sich erfrischt und erholt fühlt. Sauna ist der Inbegriff dafür geworden, etwas für die Gesundheit zu tun und dabei noch entspannen zu können.

Richtig angewendet, stärkt sie das Immunsystem und gilt als Mittel gegen Erkältungen. Öfter ist hierbei nicht besser: Einmal in der Woche den Körper auf Hochtouren gebracht, reicht. Und dann auch höchstens zwei bis drei Saunagänge, beginnend mit einer Dusche und schon dankt es die Gesundheit.

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