Bis vor einiger Zeit war es je nach Internetnutzung unter Umständen sinnvoll, einen DSL-Volumen oder Zeit-Tarif zu nutzen, um die Kosten für den DSL-Zugang möglichst gering zu halten. Vor allem Gelegenheitsnutzer mussten somit nicht den vollen Preis einer DSL-Flatrate bezahlen.
Im hart umkämpften DSL-Markt sind die Preise für Flatrates, also pauschale Preise ohne Volumen- oder Zeitbegrenzung, in den letzten Jahren deutlich gesunken, so dass das Angebot und auch die Nachfrage nach Zeit- und Volumentarifen zurückging. Einrichtungspreise sind gesunken bzw. fallen je nach Internetanbieter komplett weg. Die mögliche Geschwindigkeit des DSL-Zugangs stieg hingegen auf bis zu 16 Mbit pro Sekunde an und ermöglicht gute bis sehr gute Downloadzeiten.
Bei den meisten Anbietern sind DSL-Router, oft auch mit WLAN-Funktion, inbegriffen bzw. kann dieser zu einem erschwinglichen Preis mitbestellt werden. Somit fallen in der Regel keinerlei bzw. keine hohen Kosten bei der Einrichtung eines DSL-Anschlusses an.
Deshalb lohnt sich der Umstieg auf eine DSL-Flatrate für Gelegenheitsnutzer, die sich noch mit Modem oder über ISDN in das Internet einwählen oft genauso wie für Nutzer von DSL-Volumen- bzw. Zeittarifen.
Immer öfter werden auch Komplettpakete angeboten, die z.B. eine Telefon-Flatrate und/oder den Preis für einen kompletten Telefonanschluss beinhalten. Die Kosten bleiben überschaubar und kalkulierbar.
Ob der Markt noch weitere Preissenkungen zulässt, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.