Ein Friseur ist der Fachmann für die Pflege des Kopfhaars und die Gestaltung der Frisur. Der Beruf entstand aus den mittelalterlichen Berufen des Baders und des Barbiers. Die alte deutsche Bezeichnung ist Haarschneider oder, für den männlichen Kunden, Barbier. Männer können sich beim Barbier neben der Rasur auch die Haare schneiden lassen.

Sie finden Friseure in Friseursalons oder bestellen sich einen Friseur zu sich nach Hause. Die Friseure werden Sie zu Ihrer Haargestaltung beraten. Zur Tätigkeiten der Friseure gehören: Waschen, Schneiden, Föhnen, Dauerwellen, Tönen, Färben, Haarverlängerung und Haarverdichtung.

Wer den Friseurberuf ausüben will, sollte eine gute Kondition besitzen, da man die meiste Zeit im Stehen arbeiten muss. Man sollte keine Allergien haben, da man mit vielen verschiedenen Substanzen in Kontakt kommt. Was für den Friseurberuf sehr wichtig ist, sind Kreativität und Talent. Der Friseur sollte in der Lage sein, sich mit den Kunden über fachliche, aber auch über persönliche Angelegenheiten zu unterhalten. Die Arbeit des Friseurs ist sehr anstrengend und anspruchsvoll, trotzdem verdienen Friseure sehr wenig Geld.

Damit der Kunde nicht verunreinigt wird, wird ihm ein Umhang umgelegt. Dieser verhindert, dass Haare, Shampoo, Gele oder Farben in die Kleidung gelangen. Am Hals bekommen die Kunden eine Binde aus kreppähnlichem Material um, die danach wieder abgezogen wird.

Menschen mit Allergien gegen Kunstfasern (wie in dem Umhang), bekommen meistens eine spezielle Halsbinde um und müssen sich mit einer Jacke mit hohem Kragen bekleiden, über dieser Jacke wird dann der Kunstfaserumhang übergelegt. Viele Friseure besitzen aber auch Umhänge aus Halbgummi etc., die keine Allergien herbeirufen.

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