Das Dach ist bekanntlich zum Schutz vor dem Wind, dem Regen, dem Hagel und dem Schnee zuständig. Aber es ist auch für den Gesamteindruck mitverantwortlich, den ein Haus macht. Damit ein schönes Dach auch schön bleibt, sollte man dieses mit einer Beschichtung versiegeln. Je nach Lage des Hauses können sich sonst schnell Moos und andere Ablagerungen auf dem Dach bilden. Die gängigste Art in Deutschland ein Dach zu beschichten ist das Decken mit Ziegeln. Dachziegel sind jedoch relativ grobporig und es kann sich dort leicht Schmutz absetzen, der ja immer in der Luft befindlich ist. Somit ist auch der Bildung von Moos und anderen Unkraut der Weg geebnet. Um dies und andere unschöne Dinge wie das Ausbleichen zu verhindern, lassen immer mehr Hausbesitzer ihr Dach versiegeln. Das gibt dem Dach ein dauerhaft schönes Aussehen, da der Schmutz hier einfach mit dem Regenwasser abperlt.
Es ist der sogenannte Lotus- Effekt, der dies schafft. Möglich wird dies durch die über viele Jahre haltbare Beschichtung, die kleine Unebenheiten ausgleicht und dem Schmutz keinen Halt mehr lässt, um daran haften zu können.
Wer kann eine Dachbeschichtung durchführen?
Es gibt natürlich Firmen, die sich auf die Beschichtung von Dächern spezialisiert haben. Aber mit einem Gerüst und Schwindelfreiheit kann jeder Hobbyhandwerker mit ein paar Tipps vom Fachmann diese Arbeiten ausführen. Zuerst erfolgt eine Reinigung und ausbessern des Dachs. Dann folgt eine Grundierung. Als letzter Arbeitsgang folgt die Beschichtung. Meist werden die Ziegel mit Rolle oder Pinsel gestrichen.