Gerade wer zum Beispiel als Vertreter viel mit dem Auto unterwegs ist, denkt früher oder später über eine Leistungssteigerung seines Motors nach, zumindest und insbesondere natürlich dann, wenn dieser nicht allzu viel her gibt. Es gibt verschiedene Herangehensweisen und Methoden seinen Motor zu tunen, hier sollen einmal kurz die wichtigsten drei Methoden beschrieben werden, um dem geneigten Autofahrer die richtige Auswahl des Motortuning etwas zu erleichtern.
Besonders verbreitet scheint das Chiptuning zu sein, dabei werden die Parameter der elektronischen Motorsteuerung (von einem Profi !) ausgelesen, neu berechnet und wieder auf dem Steuerchip gespeichert. Ganz ähnlich funktioniert das so genannte Modultuning, hier wird aber ein kleines Gerät eines Fremdherstellers, oder besser eines Tuning Teile Markenherstellers beziehungsweise Spezialisten zwischen Motorsteuerung und Motoreinspritzsystem gesteckt, was genau die gleiche Aufgabe übernimmt wie ein getunter Motorsteuerchip. Nur hat das Ganze den Vorteil, dass keine serienmäßig eingebauten Teile am Auto verändert werden. Mit anderen Worten duch eine Modul Tuning Maßnahme wird der gleiche Effekt erzielt wie beim Chiptuning, nur mit dem Unterschied, dass das verheizte Tuning Gerät jederzeit durch ein anderes ersetzt werden kann. Wir schaden also unserem Motor nicht.
Natürlich erhöht sich durch das Tuning der Benzinverbrauch, auch Reifen werden beispielsweise mehr abgenutzt, als das ohne Tuning der Fall gewesen währe. Zu guter Letzt sei noch das OBD Tuning genannt, hier werden andere Teile getunt, nicht der Motor selbst, so ist in dem Zusammenhang zum Beispiel denkbar das die Auspuffanlage verbreitert wird, solche Sachen, das Motortuning selbst ist aber deutlich effektiver. Das OBD – Tuning wird in der Regel nur noch ergänzend zu einem Motortuning, oder aus optischen Gründen vorgenommen, weil der Wagen dadurch besser aussieht, ansonsten ist Leistungssteigerung eher zu gering.