Patienten mit Bluthochdruck wissen häufig nichts von ihrem Leiden, da es zu Beginn kaum merkliche Beschwerden verursacht. In fortgeschrittenem Stadium zeigen sich diffuse Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Müdigkeit, Gesichtsröte, Übelkeit, Sehstörungen und Kurzatmigkeit. Häufig wird die Erkrankung zufällig diagnostiziert, während eines Routine-Checks beim Hausarzt. Wenngleich die Hypertonie kaum Beschwerden verursacht, muss sie doch unbedingt behandelt werden, da sie langfristig sämtliche Organe schädigen kann. Der Überdruck in den Blutbahnen entsteht häufig in Verbindung mit Übergewicht, Diabetes oder Rauchen. In Apotheken und Online-Shops sind Blutdruckmessgeräte erhältlich mit denen jedermann seinen Blutdruck selbst kontrollieren kann.

Blutdruckmessgeräte zur Selbstdiagnose

Eine Blutdruckmessung ist stets nur eine Momentaufnahme der aktuellen körperlichen Verhältnisse. Die Messung in der ärztlichen Praxis ergibt häufig überhöhte Werte, die nur auf die situationsbedingte Nervosität zurückzuführen sind. Mediziner sprechen dabei vom „Weißkittel-Effekt”. Erst die langfristige Blutdruckmessung zu verschiedenen Tageszeiten lässt Rückschlüsse auf eine Erkrankung zu. Kleine Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk sind für diesen Zweck ideal. Sie können auch vom Laien sicher bedient werden und erlauben die flexible Messung zu Hause. Einige grundsätzlichen Dinge sind bei der Selbstmessung zu beachten: Die Manschette muss um das Handgelenk passen und sicher abschließen, übergewichtige Patienten benötigen mitunter eine breitere Manschette. Während der Messung ist das Handgelenk in etwa auf Herzhöhe zu halten, Gespräche und Bewegung sind zu meiden.

Blutdruckmessgeräte – Die Bedeutung der Messergebnisse

Blutdruckmessgeräte ermitteln einen Ober- und einen Unterwert (systolischer und diastolischer Wert). Der Oberwert markiert den höchsten und der Unterwert den niedrigsten innerhalb eines Herzschlags gemessenen Druck in den Adern. Der optimale Blutdruckwert liegt bei ca. 120/80 mmHg. Der Normbereich reicht bis ca. 130/85 mmHg. Oberhalb dieser Grenze beginnt der „erhöhte Blutdruck” und ab ca. 140/90 mmHg liegt aus medizinischer Sicht Bluthochdruck vor.

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