Die Hälfte unseres Lebens verbringen wir im Bett. Da ist es natürlich klar, dass dieses wichtige Möbel gut ausgewählt wird. Es gibt unterschiedliche Bettwaren, Bettenformen und Bettarten.
Massivholzbetten haben ein Gestell aus massivem Holz. Ein solches Bett ist qualitativ hochwertig, allerdings meist auch teuer. Das Holz sollte behandelt sein, zumindest lasiert, besser noch lackiert, da unbehandeltes Holz sehr pflegeintensiv ist, wenn es schön aussehen soll.
Bei dänischen Betten handelt es sich ebenfalls um Holzbetten, allerdings müssen das nicht immer Massivholzbetten sein. Sie sind meist im Landhausstil gehalten, helle Holzarten werden häufiger verarbeitet als dunkle.
Amerikanische Betten sind ein wenig höher als deutsche. Das Standardmaß 90 Zentimeter Breite, wie es für deutsche Betten gilt, gilt für amerikanische Betten nicht. Sie sind meist breiter und besitzen selten Kopf- und/oder Fußteil.
Französische Betten sind breitere Betten mit einer Liegefläche, also ohne die so genannte "Besucherritze" in der Mitte. Französische Betten haben eine durchgehende Matratze.
Besonders geeignet für Menschen mit Rückenschmerzen sind Wasserbetten. Sie bestehen aus einem Korpus, in den eine wassergefüllte Hülle eingepasst ist. Wasserbetten verfügen über verschiedene Beruhigungsgrade, die die Wasserbewegung bremst. Sie wird durch Matten in der Hülle garantiert. Außerdem besitzen Wasserbetten ein Thermostat, mit dem die Wassertemperatur geregelt werden kann. So kann man die Temperatur des Bettes im Winter hochdrehen. Das wirkt sich besonders entspannend auf die Muskulatur aus. Wasserbetten gibt es in unterschiedlichen Breiten und Konstruktionen. Man spricht bei der Konstruktion auch von Softside oder Hardsite Wasserbetten, die sich durch eine festen Rahmen von den anderen Betten unterscheiden.