Das Fieberthermometer dient zur Bestimmung der Körpertemperatur und seit 1867 gibt es die häuslich gebrauchten Fieberthermometer. Sie bestanden aus Quecksilber, welches anhand einer Skala die Körpertemperatur anzeigte. Seit April 2009 sind in der EU Verkäufe von quecksilberhaltigen Fieberthermometern allerdings verboten.

Das digitale Fieberthermometer liest die Temperatur im Mundraum ab, es ertönt ein Piepen, wenn die Temperatur gemessen wurde und kann dann anhand eines kleinen digitalen Bildschirms abgelesen werden. Die Temperatur wurde mit Hilfe von Sensoren erfasst und ist bis auf eine Stelle nach dem Komma genau abzulesen. Um die Genauigkeit der Thermometer erfassen zu können gelten die Anforderungen der Norm DIN EN 12470-3.

Die digitalen ThermoScan Ohrenfieberthermometer lesen mit Hilfe von Infrarot die vom Trommelfell abgestrahlte Infrarotstrahlung. Die Infrarotstrahlung wird mit Hilfe einer Linse aufgenommen und dann in einen Temperaturwert umgerechnet. Vorteil dieser Art der Fiebermessung ist, dass es nur wenige Sekunden dauert. Das Infrarot-Thermometer für die Stirn, misst ebenso wie das Ohrenfieberthermometer, mit Hilfe von Infrarot die Infrarotstrahlung an der Stirn. Die Temperatur, kann nicht nur an der Stirn, sondern auch an den Schläfen abgelesen werden.

Für Säuglinge gibt es extra Baby-Fieberthermometer, diese haben die Form eines Schnullers, so dass der Säugling das Fieberthermometer in den Mund nimmt und nach dem Ertönen eines Pieptons kann die Temperatur digital, an einem kleinen Bildschirm, abgelesen werden.

Es gibt ein spezielles Frauenthermometer, welches nicht der Fiebermessung dient, sondern der Körpertemperatur hinsichtlich auf den weiblichen Zyklus. Die Temperaturanzeige ist vierstellig, um kleinste Schwankungen zu sehen und er speichert die letzte Messung.

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