Aktionäre sind gut beraten die Nebenkosten im Aktienhandel auf ein Mindestmaß zu reduzieren, um die Spekulationsgewinne nicht unnötig zu schmälern. Für erfahrene Börsianer gibt es praktisch keinen Grund das Depot bei einer Filialbank zu führen, Beratung und Service durch örtliche Bankmitarbeiter sind für sie verzichtbar. Der Wechsel zu einem Online-Broker spart in der Regel die jährlichen Depotgebühren, verursacht geringere Transaktionskosten und wird darüber hinaus häufig mit attraktiven Neukundenboni belohnt.

Anlagestrategien

Laien sollten entweder in Aktienfonds investieren, die das Risiko breit streuen und mehr Sicherheit vor Kurseinbrüchen bieten oder bewährte Standardwerte der großen Aktienindizes kaufen. In Deutschland werden die großen Unternehmen im DAX (Deutscher Aktien Index) gelistet. Sie zeichnen sich durch eine gefestigte Marktstellung und große Wirtschaftskraft aus. Ihr Kurspotential ist weniger groß als das der kleinen Nebenwerte, sie erweisen sich jedoch langfristig als sicherer. Wer nach einem Börsencrash in diese Standardwerte investiert, hat beste Chancen nach einigen Jahren mit hoher Rendite wieder zu verkaufen.

Nützliche Orderzusätze

Eine der beliebtesten Orderzusätze ist die Stop-Loss-Order, sie bestimmt einen konkreten Kurswert, ab dessen Unterschreitung die Aktie automatisch verkauft wird, was starke Verluste bei akuten Kurseinbrüchen verhindern kann. Wer auf eine bestimmte Aktie kaufen möchte und nur auf einen günstigen Einstiegskurs wartet, sollte eine limitierte Order mit dem angestrebten Kurswert abgeben. Fällt die Aktie unter diese Marke ergeht automatisch der Auftrag zum Ankauf. Mit der Stop-Buy-Order wird ein Kurslimit festgelegt, bis zu dessen Erreichen die Aktie angekauft wird. Diese Order ist besonders sinnvoll um auf einen „fahrenden Zug” aufzuspringen und von aktuell gut laufenden Aktienkursen zu profitieren, ohne Gefahr zu laufen zu teuer einzusteigen.

Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Akien Aktienhandel Anlagestrategien Geld anlegen Kapitalanlage.